Auszüge aus der Satzung


Organe der Stiftung

Der Vorstand der Stiftung besteht aus sieben Mitgliedern. Geborene Mitglieder sind:

  1. der Chef der Herzoglich Arenbergischen Verwaltung in Deutschland (Arenbergische Gesellschaften, Düsseldorf) oder ein anderer Angestellter der Arenbergischen Gesellschaften, Düsseldorf, welcher vom ersteren bezeichnet wird;
  2. der jeweilige römisch-katholische Pfarrer der Propsteikirche St. Peter in Recklinghausen;
  3. der jeweilige Bürgermeister der Stadt Recklinghausen, vorausgesetzt, dass er der römisch-katholischen Kirche angehört; anderenfalls wird dieser ersetzt durch das älteste Ratsmitglied, welches der römisch-katholischen Kirche angehört.

Die drei geborenen Vorstandsmitglieder wählen drei weitere katholische Personen in den Vorstand. In Bezug auf die Konfessionsangehörigkeit der zu wählenden Personen sind in begründeten Einzelfällen Ausnahmen möglich; die Ausnahmen bedürfen der Zustimmung des Bischofs von Münster.

Das siebte Vorstandsmitglied wird von dem Chef der Herzoglich-Arenbergischen Verwaltung aus dem Kreis der katholischen Geistlichen oder der sonstigen Bediensteten der katholischen Kirche der Stadt Recklinghausen ernannt.

Die Amtszeit der gewählten oder ernannten Vorstandsmitglieder beträgt vier Jahre. Sie sind jedoch wiederwähl- bzw. ernennbar.

Der Vorstand wählt alle vier Jahre aus seiner Mitte den Vorsitzenden; auch hier ist Wiederwahl möglich. Der Vorsitzende benennt einen Stellvertreter, der ihn im Verhinderungsfalle vertritt.
Die Mitglieder des Vorstandes arbeiten ehrenamtlich und erhalten kein Entgelt.


Geschäftsführer

Der Geschäftsführer führt die laufenden Geschäfte nach den vom Vorstand festgelegten Grundsätzen. Insoweit ist er zur alleinigen Vertretung der Stiftung berechtigt. Er ist dem Vorstand verantwortlich und an seine Weisungen gebunden.


Krankenpflege

Die Pflege der Kranken im "Prosper-Hospital" ist möglichst einem katholischen Krankenpflegeorden zu übertragen; sollte dies unmöglich sein, ist dafür Sorge zu tragen, dass die Pflege auf jeden Fall im Sinne des caritativen Dienstes der katholischen Kirche erfolgt.